Veggie Street Day

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Der Veggie Street Day 2011 zog tausende Besucher an!

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Tote Hühner zeigen Wietze-Wahnsinn

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Mit einer spektakulären Aktion machten wir auf das Leiden der Tiere im Mega-Schlachthof in Wietze aufmerksam!

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2013-05-04 Stoppt Affenversuche in Tübingen

Weit abgelegen vom Herzen Tübingens, führen drei Institute (Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und das zoologische Institut) Versuche an lebenden Primaten durch. Seit Bekanntwerden der unwürdigen und wissenschaftlich umstrtittenen Taten hat sich 2009 eine großangelegte Kampagne in Tübingen für ein Verbot der Versuche etabliert. Am 5. Mai 2013 versammelten sich zum dritten mal rund 300 Teilnehmer, um ein deutliches Zeichen für eine tierversuchsfreie Forschung zu setzen.

Nach einer Auftaktrede von Roman Kolar, Diplom-Biologe und Fachreferent der Akademie für Tierschutz begann der circa zwei Stunden andauernde Zug durch die Altstadt. Zum Abschluss des Zuges hielten Experten von Ärzte gegen Tierversuche e. V. und Einzelpersonen Redebeiträge ab. Die Veranstaltung wurde bis 16 Uhr durch Infostände sowie einem veganen Catering-Service von Coox & Candy beim Tübinger Marktplatz begleitet. Vertreten waren Tübingen für Tiere e. V., PETA Deutschland e. V., die antispeziesistische Aktion Tübingen, Partei Mensch Umwelt Tierschutz und Ärzte gegen Tierversuche e. V.

Die Demonstration wurde organisiert durch das Aktionsbündnis gegen Tierausbeutung, welcher Tübingen für Tiere e. V., die Tierrechtsinitiative Region Stuttgart und die antispeziesistische Aktion Tübingen angehört. Wir danken allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die wieder weite Wege auf sich nahmen, um diese wichtige Aktion zu unterstützen.





 

2013-04-20 Demonstration gegen Affenversuche und für eine tierversuchsfreie Forschung

Seit vielen Jahren betreiben einige deutsche Universitäten höchst verwerfliche und wissenschaftlich umstrittene Versuche an Rhesusaffen. Die zahlreichen öffentlichen Proteste haben in Einzelfällen sogar Wirkung gezeigt – so entschied das Bremer Verwaltungsgericht 2008, die Versuche bei der Universität Bremen zu verbieten. Das Verbot wurde Ende letzten Jahres leider wieder aufgehoben.
Auch in Tübingen existieren engagierte Bestrebungen gegen die Versuche, die bisher leider im Sand verliefen.

Am 20. April 2013 kamen daher 19 Mitstreiterinnen und Mitstreiter zusammen, um gegen Tierversuche und für eine tierversuchsfreie Forschung zu demonstrieren. Aus gegebenem Anlass machten wir insbesondere auf die dritte Tübinger Großdemonstration am 4. Mai aufmerksam.




 

2013-03-30 Siebte Demonstration gegen die Tierquälerei bei Circus Kaiser

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Unsere Kampagne gegen den Missbrauch von Tieren zu Unterhaltungszwecken ging heute in eine neue Runde. Sechs Kundgebungen mit bis zu 25 Teilnehmern in Schorndorf, Winnenden, Remseck und Freiberg liegen hinter uns, nun kamen heute in Leonberg trotz widriger Wetterbedingungen und Feiertagsausfall 12 Mitstreiter zusammen, um zum siebten Mal gegen Circus Kaiser, einen der dubiosesten Wanderzirkusse in der Region, zu demonstrieren.

Wie bereits in Schorndorf beträgt die Gesamtfläche des Zirkusgeländes hier weniger als 400 Quadratmeter. Die Hälfte davon umfasst das Programm- sowie das Vorzelt, mindestens ein weiteres Viertel ist  mit Gerümpel bedeckt. Das Außengehege für einen Großteil der mitgeführten Tiere fällt damit sogar noch wesentlich kleiner aus als beim Kübler-Areal in Schorndorf (vormaliger Standort von Circus Kaiser, der Medienberichten zufolge sogar illegal besetzt worden ist). Die Mindestflächen, die in den Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen festgelegt sind (75 qm für bis zu drei Lamas, 150 qm für drei Großkamele sowie 100 qm für bis zu fünf Pferde), sind hier nicht einmal im Ansatz gegeben. Es ist uns ein Rätsel, wie das Veterinäramt Böblingen diese Zustände akzeptieren konnte.

Am Mittwoch, den 27. März 2013 hat PETA bereits beim Veterinäramt Anzeige aufgrund eines in Leonberg geborenen Lamafohlens erstattet, da dieses gemäß den obigen Leitlinien keinen Reisestrapazen ausgesetzt werden darf. Die Erfahrung zeigt, dass die gebotenen Amtshandlungen üblicherweise trotz alledem ausbleiben. Dennoch hoffen wir, dass das Böblinger Veterinäramt seine Aufgaben hier wahrnimmt.

Doch es sind nicht nur größere Flächen, für die wir eintreten. Wir lehnen die Wildtierhaltung und die Tierdressur auf das Schärfste ab. Es liegt nicht in der Natur der freiheitsliebenden Tiere, tagein und tagaus ihr Dasein in winzigen Gehegen und Käfigen zu fristen, in Transportboxen von Ort zu Ort gekarrt zu werden und monotone Kunststücke unter ständiger Angst vor Gewalt durchzuführen, denn anders ist eine Zirkusdressur von Wildtieren nicht möglich. Wir wollen die Tiere in ihrer artgerechten Umgebung und in Freiheit sehen und werden weiterhin für sie auf die Straße gehen, bis auch Circus Kaiser von der Tierquälerei ablässt.

Der Wille der Tiere zur Freiheit hat sich heute mit einem weiteren, keineswegs überraschenden Ausbruchsversuch bestätigt. Mitten während unserer Demonstration verließen eine Ziege und ein Schaf das Zirkusgelände hin zur von Autos befahrenen Fahrbahn. Nicht genug, dass die Zirkusbetreiber aufgrund ihrer Unfähigkeit, das Gelände abzusichern, die Tiere einer großen Gefahr aussetzen, zeigen sie auch keinerlei Einsicht in ihr Fehlverhalten und maßen sich stattdessen sogar noch an, die Verantwortung für solche Fälle den „militanten Tierschützern“ zuzuschieben, welche angeblich Befreiungsaktionen durchführen und Tiere ihrem Schicksal überlassen.

Kurz vor Vorstellungsbeginn deckten die Zirkusbetreiber die Sicht auf das Außengehege durch eine Plane ab, vermutlich, um uns die Dokumentation der alltäglichen Tierquälerei während des Treibens zu erschweren. Solche Aktionen werden jedoch nichts an der Tatsache ändern, dass es Menschen gibt, die friedlich für ein Ende der Tierausbeutung eintreten. Viele Passanten schenkten uns heute positiven Zuspruch aufgrund unser Aktionen. Wollen wir nun hoffen, dass der Gesetzgeber diese Stimmen hört und endlich für ein Wildtierverbot in Zirkussen eintritt, wie es viele andere europäische Staaten, darunter Österreich, Belgien und Slowenien, bereits vorgemacht haben.

Nächsten Samstag, den 6. April sind wir wieder von 14:00 bis 16:30 Uhr bei der Maybachstraße in Leonberg gegen Circus Kaiser aktiv.



 

2013-03-23 Stuttgart Open Fair

thumb_stuttgart_open_fairKriege, Finanzkrisen, Armut und Umweltzerstörung sind allgegenwärtig - die globalen Krisen haben in dieser Zeit einen noch die dagewesenen Höhepunkt erreicht, und so manch versinkt in Resignation angesichts der unglaublichen Ungerechtigkeit gegenüber Menschen aus der dritten Welt und vor allem gegen die nichtmenschlichen Tiere. Ängste vor einem drohenden Kollaps machen sich breit. Doch es gibt Wege für eine gerechtere Gesellschaft. Unter dem Motto „Endstation: Alle einsteigen“ kommen am kommenden Samstag über 40 Stuttgarter Gruppen im Rahmen des „WeltSTATTMarktes“ (Stuttgart Open Fair 2013) beim Stuttgarter Schlossplatz zusammen, um anzupacken und mit kreativen Ideen Lösungen für einen anderen Umgang miteinander und mit den natürlichen Ressourcen zu erarbeiten.

Auch wir waren mit einem veganen Essens- und Infostand vertreten und konnten – so hoffen wir -, mit einer großen Auswahl an veganem Essensangebot, darunter „Chili sin carne“, Nudelsalat von Körle und Adam Torten, Muffins, FairTrade-Reismilchschokolade, Rohkost-Konfekt und Wheaty-Snacks für eine nachhaltigere Lebensweise begeistern. Im Laufe des Tages haben wir zahlreiche interessante Gespräche und konstruktiven Austausch mit engagierten Personen aus verschiedenen Disziplinen geführt.

Wir danken allen Teilnehmern für die großartige Unterstützung trotz der teilweise widrigen Witterungsbedingungen. Ein großer Dank gebührt zudem TOPAS, Körle und Adam, Govinda und Zwergenwiese für die Essens- und Zutatenspende.



 

2013-03-16 Aktion für ein Osterfest ohne Tierleid

thumb_osteraktion_tierleidfreiTraditionell wird Ostern als das Fest der Auferstehung gefeiert und erreicht zu Frühlingsanfang seinen kommerziellen Höhepunkt. So überfluten schon seit Monaten u. a. bunt gefärbte Eier die Einkaufsregale. Viele wissen nicht, dass diese Produkte ein großes Leid für viele Millionen Küken und Hennen bedeuten, die für die Eierproduktion häufig qualgezüchtet werden, während männliche Küken in Gaskammern oder im Schredder landen. 

Aus diesem Grunde veranstalteten unsere Freunde von Menschen für Tierrechte e. V. eine Osteraktion am Fahnenrondell beim Stuttgarter Schlossplatz, um interessierte Besucherinnen und Besucher aufzuklären und für ein tierleidfreies Osterfest zu werben. Die siebenstündige Kundgebung wurde durch drei künstlerische Darbietungen in einer gastronomischen Kulisse begleitet und vergegenwärtigte die Doppelmoral beim alltäglichen Konsum von tierischen Produkten.
Auch wir waren mit einem Infostand vertreten und klärten interessierte Besucher über die Missstände in der Tierausbeutungsindustrie auf. 

Wir danken allen Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus nah und fern, welche zur Unterstützung der wichtigen Osteraktion teilweise weite Strecken auf sich nahmen. Nächsten Samstag werden wir wieder beim Stuttgarter Schlossplatz im Rahmen von„Stuttgart Open Fair“ mit einem Essens- und Infostand vertreten sein – wir würden uns sehr freuen, euch zahlreich wiederzusehen.



 
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"Darum lebe ich vegan"

Ulrich BenderGemüse Wie viele andere Menschen bedauere auch ich zutiefst, dass ich erst sehr spät in meinem Leben erkannt habe, mit welcher Respektlosigkeit ich mich (zu) viele Jahre ernährt habe. Über den vegetarischen "Umweg" bin ich vor zwei Jahren Veganer geworden. Heute denke ich, dass ich Antworten auf die Frage, warum ich erst so spät aktiv geworden bin, habe und beantworte damit gleichzeitig die Frage, die viele Veganer verzweifeln lässt: Warum erkennen viele Menschen die Zusammenhänge zwischen Reichtum und Armut, Hunger und Übersättigung, Recht und Unrecht – handeln aber nicht im Bewusstsein der erkannten Verkettungen? Weil a) wir perfekt verdrängen können, b) nicht falsch sein kann, was nicht falsch sein darf (weil wir es doch immer schon so gemacht haben) und c) wir daraus schlussfolgernd irrationale Ängste vor den Folgen einer Lebensumstellung haben.
Ulrich Bender, geb. 1954
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Zitat

» Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen, deren der Mensch sich heute schuldig macht. «
Mahatma Gandhi